Die Leipziger Volkszeitung berichtete am 23. November 2009:
Staatskapelle Halle und Robert-Franz-Singakademie spielen Brahms-Requiem in Schkeuditz
Von Roland Heinrich
Wenn im Marmorsaal des Mitteldeutschen Modecenters (MMC) Stuhlreihen im Halbrund um ein Podest aufgebaut werden, wenn im Umlauf in der ersten Etage ebenfalls Stühle stehen, wenn also mit reichlich Publikum gerechnet wird, dann sind zumindest für das Auditorium die Vorbereitungen zum musikalischen Jahreshöhepunkt in Schkeuditz beendet.
Über 300 Gäste nahmen in den Sitzreihen Platz und lauschten dem Requiem von Johannes Brahms. Das siebenteilige Requiem ist, im Gegensatz zu etwa dem von Mozart, fast leicht und beschwingt. „Für die Hinterbliebenen ist es gedacht, nicht für die Verstorbenen“, erklärte Ulrich Zickenrodt vom Schkeuditzer Verein Villa Musenkuss. Auch seiner Initiative war es zu verdanken, dass die Stadt an der Elster dieses Highlight erleben konnte.
„Wenn man hier fast zehn Minuten Applaus erhält, dann kann man nicht anders, als zufrieden zu sein“, freute sich Zickenrodt. Selbst Musiker in der Staatskapelle Halle, gestand er aber, dass er jetzt erst einmal die Eindrücke und vor allem den Stress der Vorbereitung von sich abfallen lassen müsse, um ein objektives Resümee ziehen zu können. Generalprobe in Halle am Vormittag, Einpacken und Verladen der Instrumente, deren Aufbau in Schkeuditz, Anspielprobe und dann das etwa 70-minütige Konzert, beschrieb Zickenrodt den Tagesablauf. Monate der Proben und harter Arbeit seien dem Abend vorausgegangen.
„Jetzt denke ich erst einmal an des Neujahrskonzert“, beantwortete
Zickenrodt die Frage nach einem 4. Sonderkonzert. Natürlich würde er
gern die Kooperation mit der Staatskapelle beibehalten, konkrete Pläne
indes
habe er noch nicht. (...)
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Konzentriert: Gothart Stier gibt dem Chor Dynamik-Anweisungen. Foto: Roland Heinrich
Robert-Franz-Singakademie Halle - Kritiken